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Bei fortgeschrittenem Alterungsprozess verliert nicht nur die Haut an Elastizität. Auch das darunter liegende Bindegewebe, das der Haut stützenden Halt gibt, erschlafft allmählich. Die Wangen-, Kinn- und Halspartie sinkt nach unten ab. Durch ein Facelifting können Hals und Wangen wieder angehoben werden. Ein gutes Lifting verändert jedoch nicht die Mimik des Gesichtes und schafft keine „Maske“. Um auch oberflächliche Hautunregelmäßigkeiten zu korrigieren, werden Faceliftings häufig durch andere Verfahren ergänzt. Dazu sind beispielsweise das Chemo-Peeling, die Laserbehandlung oder auch das Unterspritzen der Falten zu gegebener Zeit geeignet. Der verjüngende und mitunter über Jahre anhaltende Effekt bei einem Lifting wird erzielt, weil nicht nur die Gesichtshaut gestrafft, sondern auch das darunter liegende Fett- und Stützgewebe (SMAS) in seine ursprüngliche Position gebracht wird. Darüber hinaus kann auch überschüssiges Fettgewebe, zum Beispiel an Hals oder Wangen, durch Absaugen entfernt werden. Die erforderlichen Hautschnitte werden von der Schläfe ausgehend um das Ohr herum angelegt, so dass keine auffälligen Narben im sichtbaren Bereich entstehen. Bandartig vorspringende Falten unter dem Kinn („Truthahnhals“) müssen durch einen zusätzlichen Eingriff korrigiert werden. Dabei wird durch einen kleinen Einschnitt unter dem Kinn die dafür verantwortliche Halsmuskulatur gestrafft. Gesellschaftlich und beruflich aktive Patienten sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie nach der Lifting-Operation bis zu zwei oder drei Wochen „ausfallen“ können, da Schwellungen und gelegentlich Blutergüsse doch von der Umwelt bemerkt werden können. Nach dem Eingriff Klinikaufenthalt und Narkose |