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Übermäßig üppige Brüste sind für viele betroffene Frauen nicht nur eine psychische Belastung, sondern können darüber hinaus gesundheitliche Schäden verursachen. Durch das hohe Gewicht der Brüste kann es zu Wirbelsäulenschädigungen wie auch zu Hautreizungen und Entzündungen in der Brustfalte und Einschnitten auf den Schultern durch BH-Träger kommen. Die Betroffenen können kaum Sport treiben und leiden oft permanent unter Rücken- und Nackenschmerzen. Brustverkleinerungen werden deshalb auch schon bei jungen Menschen durchgeführt. Die Verkleinerung (Reduktionsplastik) erfolgt, indem überschüssiges Fett- und Drüsengewebe aus dem unteren Teil der Brust entfernt und der Hautmantel entsprechend angepasst wird. Außerdem müssen die Brustwarzen in eine höhere Position gebracht und meist auch verkleinert werden. Die Größe der dazu erforderlichen Hautschnitte hängt vom Ausmaß der Korrektur ab. Immer bleibt jedoch eine Narbe, die um die Brustwarze herum und von dort senkrecht bis zur Umschlagfalte unter der Brust verläuft. Wie auffällig die Narbe später sein wird, hängt vor allem von den individuellen Eigenschaften der Haut ab. Das Resultat der Operation kann frühestens nach zwei Monaten beurteilt werden. Dann sind die Operationsbedingten Schwellungen zurückgegangen und bei der Operation zunächst überkorrigierte, das heißt stark gestraffte Brust ist in ihre endgültige Lage abgesunken. Zu den möglichen Komplikationen gehört das Risiko, dass die Brüste nach der Verkleinerung nicht genau gleich groß oder asymmetrisch sein können. Auch ein vorübergehender oder sogar bleibender Sensibilitätsverlust der Brustwarzen kann durch eventuelle Nervenverletzungen entstehen. Selten kommt es zu einer mangelnden Durchblutung der Brustwarzen, die allerdings zu ihrem Absterben (Brustwarzennekrose) führen kann. Nach dem Eingriff Klinikaufenthalt und Narkose |